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Kinderbetreuung im Krankheitsfall

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Als ich die Idee hatte, jules’Box zu gründen, war um mich herum eine ähnliche Situation wie aktuell. Natürlich, war vor zwei Jahren alles noch extremer und vorallem ungewisser, aber was die Situation heute und die vor zwei Jahren gemeinsam haben, ist, dass sich alle Eltern fragen müssen, wer übernimmt die Kinderbetreuung im Krankheitsfall und damit einhergehenden Schließung der KiTa.

Jetzt werden einige aufhorchen und sagen ” Moment, die KiTa wird nicht geschlossen, wenn ein Krankheitsfall vorliegt” und damit haben sie im ersten Moment auch recht. Wenn aber ein ganzes KiTa Team krankheitsbedingt ausfällt sieht es schon anders aus.

Es ist also ein ganz normaler Arbeitstag und morgens erreicht uns Eltern die Anruf, oder die Email: Heute ist die KiTa zu. Wir müssen uns eine andere Kinderbetreuung suchen.

Ich möchte hier jetzt keine Diskussion darüber anfangen, welches Elternteil daheim bleibt und ja klar, bei einem Alleinerziehenden stellt sich die Frage nicht, der sitzt alleine im Boot und hat es doppelt schwer.
Ich möchte eigentlich sagen, dass durch die coronabedingte Änderung der Strukturen in der Arbeitswelt manche durchaus sagen können “Heute mache ich Homeoffice”, damit aber in Bezug auf die Kinderbetreuung in Krankheitsfall wenig gewonnen haben.
Klar, kann man sich kindskrank melden, aber die Tage dafür sind meistens auch begrenzt und wenn unser Kind dann selbst krank ist, braucht es uns doch erstrecht.

Die KiTa ist eine Bildungseinrichtung

Wir werden also so oder so unser Kind daheim betreuen müssen.
Aber die Betreuung daheim ist nicht einfach damit getan unser Kind vor eine Bildschirm zu setzen und sich selbst zu überlassen. Gerade wenn der Kindergarten länger geschlossen ist, sind wir an der Reihe dafür zu sorgen, dass der Aspekt der Bildung nicht zu kurz kommt.
Denn ja, die KiTa ist eine Bildungseinrichtung und trägt einen wesentlichen Teil dazu bei, unseren Kindern den Einstieg in die Schule und damit auch ein Stück weit, die Selbstständigkeit zu erleichtern.
In der KiTa arbeiten ausgebildete Fachkräfte, die unseren Kindern beim Lernen und ja, sogar beim Lernen wie man lernt, helfen. Das ist eine sehr große Aufgabe.
Und ja, niemand kennt dein Kind so wie du. Aber manche haben einfach fachlich mehr Ahnung und können dein Kind so bewusster fördern.

Jetzt sind wir also dran und übernehmen den Teil der Förderung.
Und das bitte spielerisch.

Spielerische Förderung macht Spaß und ist wesentlich effektiver als Druck

Spielerische Förderung geschieht, wie es der Name schon sagt, während einem Spiel. Das kann das typische Rollenspiel mit Puppen sein, durch die Kinder Empathie erlernen können. Genaueres dazu könnt ihr hier nachlesen.
Oder es kann dadurch geschehen, dass ihr Bücher gemeinsam betrachtet und so die sprachlichen Fähigkeiten schult, oder einen Turm aus Klötzen baut und damit das räumliche Denken fördert.
Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten.

Basteln ist eine tolle Möglichkeit Kinder spielerisch zu fördern

Beim Basteln kann man auch richtig viel Spaß haben und neues erlernen.
Ich habe euch in einem anderen Beitrag mal die Hauptvorteile, die das Basteln mit Kindern meiner Ansicht nach bringt zusammengefasst.

In den letzten zwei Jahren hatten alle Eltern genug Möglichkeit herauszufinden, was für sie besonders gut geklappt hat, in der Kinderbetreuung im Krankheitsfall daheim.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen damit in die Kommentare schreibt. Vielleicht gelingt es uns ja zusammen eine Liste mit den Top 10 der getesteten und bestbewerteten Aktivitäten für spielerische Förderung zu finden.

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